About SOMA …
Nina hat 2023 die SOMA Akademie gegründet und hat seitdem schon knapp 200 Frauen somatisch, systemisch ausbilden dürfen. Sie selbst ist in Berlin-Neukölln aufgewachsen, durch viele Raster gefallen und lange nirgendwo richtig angekommen. Nachdem sie Soziale Arbeit studiert hat und erst in diesem Bereich und später als selbständige Coachin gearbeitet hat, stand für sie fest: Aus dem System heraus lässt sich das System nicht verändern.
Den Weg in die Lebendigkeit haben für sie die somatische Arbeit und die buddhistische Psychologie geöffnet. Nicht als Rettung, sondern als Werkzeug, sich die Kapazität zu erarbeiten, zu spielen, Entscheidungen zu treffen, für sich einzustehen.
Unser Raum ist für Frauen, die bereit sind Brücken zu schlagen. Wissenschaft und Spiritualität, Kopf und Körper, das Persönliche und das Politische.
Wofür wir stehen
Vom Wissen in die Verkörperung Du hast wahrscheinlich genug gelesen. Das Problem ist selten zu wenig Wissen, sondern die Lücke zwischen dem, was du im Kopf verstehst, und dem, was in deinem Körper ankommt. Genau da arbeiten wir. Nicht, um noch eine Schicht Theorie draufzulegen, sondern damit das Wissen endlich anfängt, in deinem Nervensystem zu wirken.
Das Individuelle ist nie nur privat Wir denken Systeme mit. Wo andere von persönlichem Versagen sprechen, fragen wir nach Strukturen, Machtgefällen und Diskriminierung. Schmerz entsteht nicht im luftleeren Raum und wir behandeln ihn auch nicht so. Das ist keine politische Beigabe, sondern Fundament.
Begegnung auf Augenhöhe Wir teilen unsere eigenen Erfahrungen, weil diese Arbeit dort entsteht, wo Menschen sich wirklich begegnen. Keine Bühne, kein Guru, kein Gefälle. Wir sind nicht fertig und behaupten es auch nicht.
Lebendigkeit statt Schwere Diese Arbeit geht tief, aber sie muss nicht schwer sein. Wir graben nicht endlos im Schmerz. Es geht um Kapazität – fürs Spiel, für Humor, für Widerspruch, für all das, was dich lebendig macht. Regulation heißt bei uns nicht funktionieren. Sie heißt handlungsfähig sein.
Ein Raum nur für Frauen Das ist keine Marktnische, sondern eine bewusste Entscheidung. Wut, Scham und Schuld treffen Frauen anders. Weil die Systeme, in denen wir leben, ihre Körper anders behandeln. In einem Raum ausschließlich unter Frauen entfällt ein Teil der Wachsamkeit, der sonst immer mitläuft.
Mehr als die Ausbildung
Neben der Ausbildung zur SOMA Practitioner bietet Nina weltweite Retreats, 1:1-Begleitung und Workshops rund um weibliche Wut, Schuld und Scham an.
“Wir betrachten die somatische Arbeit nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Gesellschaft, Macht und Systemen. Du wirst zur somatischen Prozessbegleiterin, die individuelles Wachstum mit kollektiver Verantwortung verbindet – tief verwurzelt in Wissenschaft, Spiritualität und feministischer Haltung.”
Meet the Founder. Wer ist Nina und wofür steht sie?
Nina ist in Berlin-Neukölln aufgewachsen, in einem dysregulierten Elternhaus, in dem sie früh lernte, zu funktionieren, zu kämpfen und alles runterzuschlucken. Lange sah sie die Welt durch die Linse ihrer eigenen Geschichte – gefangen in Mustern, die blockieren und überfordern.
Mit 17 stand sie auf eigenen Beinen, war auf Systeme angewiesen und fiel durch viele Raster. Sie kam nie wirklich irgendwo an und fühlte sich oft wie ein Alien. Erst später bekam das Namen: Autismus, PTBS, ADHS. Vieles, was bei allen anderen zu funktionieren schien, griff bei ihr nicht – nicht, weil mit ihr etwas nicht stimmte, sondern weil die Räume, die helfen sollten, nicht für Systeme wie ihren gebaut waren. Wenn du dieses Rausfallen kennst, bist du hier nicht allein.
Bevor sie die SOMA AKADEMIE gründete, studierte Nina Soziale Arbeit, machte die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie (ohne Prüfung) und arbeitete jahrelang im sozialen Bereich: in Frauenhäusern, Kinderheimen, im Schulsystem. Dort lernte sie, was ihre Arbeit bis heute prägt: Aus dem System heraus lässt sich das System nicht verändern. Räume, die sich nur sicher anfühlen, tragen nicht, wenn es drauf ankommt – sie müssen auch in einer komplexen Welt standhalten. Und sie entschied, ihre Arbeit ausschließlich feministisch und systemisch anzubieten. Mit Frauen. Für Frauen.
Was Nina den Weg in die Lebendigkeit geöffnet hat, waren die somatische Arbeit und die buddhistische Psychologie. Nicht als Rettung, nicht in perfekt kuratierten Bubbles,sondern dort, wo das Leben echt ist: in Beziehungen, im Körper, in der Gesellschaft.
Ninas Ansatz:
Über fast zwei Jahrzehnte ist daraus ihr heutiger Ansatz gewachsen – aus der Arbeit mit weiblicher Wut, Scham und Schuld, aus Nervensystemarbeit, buddhistischer Psychologie und der Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität. Nina lebt ohne festen Wohnsitz und begreift sich als ewige Schülerin.
Neben dem Studium in der sozialen Arbeit hat Nina viel Zeit in Weiterbildungen überall auf der Welt verbracht.
Ninas Fortbildungen:
Paul Denniston (Somatische Trauerbegleitung)
Sah D’Simone (SAH Method Teacher Training | somatische Tanztrainerin )
Sarah Baldwin (Nervous System Coach)
Tom Gamal (Soma Touch)
Ven. Madawala Upali Thero (buddhistische Psychologie und Meditation)
Ravi Krishna (Meditation/Breathwork)
Embodiment Unlimeted (Trauma Coaching)
Die SOMA AKADEMIE.
Nina hat die SOMA AKADEMIE gegründet, weil im Kollektiv mehr möglich ist als allein. Heute gibt sie ihr Wissen zusammen mit weiteren Expertinnen weiter und bildet Frauen darin aus, somatisch zu begleiten. Was hier entsteht, ist kein Raum für schnelle Veränderung, sondern einer, der langfristig tragen darf. Für dich, und für die, die du irgendwann selbst begleiten wirst.